photo1Wasserbüffel im Süden Brandenburgs

Bereits seit 2001 lebt eine Herde Wasserbüffel im Naturschutzgebiet "Untere Pulsnitzniederung", nördlich von Gröden (Elbe-Elster / Brandenburg), als wären die Büffel schon immer hier zu Hause. Die Büffelweide erreichen Sie aus Gröden aber auch aus Plessa und Elsterwerda. Beachten Sie dabei die Hinweisschilder mit unserem Büffelzeichen.

photo2Den Wasserbüffeln geht’s gut hier

Ständige Nässe auf den Weideflächen macht den Büffeln nichts aus. Denn die Tiere sind robust und widerstandsfähig, trotzen Wind und Wetter und sind selten krank. Mit etwas Stroh haben die Büffel auch im Winter bei Schnee und Kälte keine Probleme.

Die genügsamen Tiere ernähren sich von Binsen, Ampfern, Stroh und Heu. Da Ihnen auch Binsen gut schmecken, verhindern die Büffel das Überwuchern des Grünlandes mit Sauergräsern. Sie sind also ziemlich „perfekte Landschaftspfleger“ der auch ökologisch wertvollen Bereiche entlang der Pulsnitz.

photo3Wo kommen die Wasserbüffel eigentlich her?

Wasserbüffel sind doch eher zu Besuch hier, denn normalerweise sind diese in Asien oder Südamerika beheimatet. Die heutigen Wasserbüffel stammen vom indischen Wasserbüffel (lat. ‚bubalis anree’) ab, der bereits vor etwa 6000 Jahren gezüchtet wurde.

Die in Europa anzutreffenden Wasserbüffel sind vor allem Sumpfbüffel, einst speziell gezüchtet, um Milch und Fleisch zu geben. In Asien kommen die Wasserbüffel vor allem als Arbeitstiere zum Einsatz. Weltweit werden etwa 95 Prozent aller Wasserbüffel in Asien, vor allem Indien und China, gehalten. In Europa finden wir Wasserbüffel vor allem in Rumänien und Italien, aber auch in Bulgarien, Griechenland, Albanien oder Ungarn. In Deutschland sind Wasserbüffel dagegen bislang noch selten.

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